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„Die meisten hoffen, dass der Krieg bald vorbei ist“

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20.03.2022

Wie geht es den in der Ukraine verbliebenen Jüdinnen und Juden? Das herauszufinden, ist alles andere als leicht. Die Telefone der zahlreichen jüdischen Gemeinden und Einrichtungen im Land klingeln und klingeln, ohne dass jemand heranginge, oder sie sind sogar komplett abgemeldet. Bekommt man eine Person an die Strippe, muss es schnell gehen – die Verbindung ist schlecht, die Zeit ist knapp.

Mit Yaakov Dov Bleich, dem Oberrabbiner der Ukraine, konnte die Jüdische Allgemeine kurz sprechen. Auf die Frage, wie es ihm geht, antwortet der Rabbiner: »Gott sei Dank, wir haben Purim gefeiert!« Zusammen mit Hunderten weiteren Jüdinnen und Juden harrt er zurzeit in einem Ferienlager in der Nähe der Stadt Mukatschewo, an der ungarischen Grenze im Westen der Ukraine aus. »Purim zeigt uns, dass wenn es Probleme gibt, auch........

© Juedische Allgemeine


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