Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus |
12. Mai 2026 – 25. Ijar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus
Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«
12.05.2026 13:40 Uhr
Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner hat beim World Jewish Congress in Genf vor einer weltweiten Zuspitzung des Antisemitismus gewarnt. Judenhass bedrohe nicht nur jüdische Gemeinschaften, sondern die Grundlagen demokratischer Gesellschaften insgesamt, sagte Döpfner vor internationalen Vertretern jüdischer Organisationen, Diplomaten und Regierungsbeauftragten.
Die Beratungen fanden anlässlich des 90-jährigen Bestehens des World Jewish Congress statt. Die Organisation war 1936 in Genf gegründet worden und vertritt heute jüdische Gemeinden in mehr als 100 Ländern. Im Mittelpunkt der Konferenz standen der zunehmende Antisemitismus, extremistischer Hass im Internet sowie Sicherheitsfragen.
Mit Blick auf die Zeit nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisierte Döpfner die internationale Reaktion scharf. »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung. Unmittelbar nachdem die Namen der Ermordeten bekannt waren, begannen die Rechtfertigungen«, sagte er.
Besonders deutlich wandte sich der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer gegen Antizionismus. »Nicht der Zionismus ist Rassismus. Vielmehr ist........