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»Gemeinsam sind wir stärker«

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23.09.2021

Frau Blady, Sie haben die zweite Ausgabe des »Festival of Resilience« in Berlin mitorganisiert, das sich unter anderem an Überlebende des Halle-Attentats richtet. Wie unterscheidet sich das diesjährige Format vom vergangenen Jahr?
Dieses Jahr sind einige Halle-Überlebende bereit zu sprechen. Sie wollen, dass ihre Stimme gehört wird.

Wie wurde das Festival eingeläutet?
Es hat mit einer Live-Aufzeichnung des Podcasts »Torah Curious« begonnen. Das Format wird von Rabbiner Jeremy Borovitz, meinem Mann und Direktor of Jewish Learning von Base Berlin/Hillel Deutschland, betreut. Das Thema des Podcasts lautete aus diesem Grund »Art and Resilience« (Kunst und Widerstandsfähigkeit). Darüber sprach Laura Cazés von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) mit der Filmregisseurin Sharon Ryba-Kahn.

Warum haben Sie die Podcast-Aufzeichnung an den Beginn des Festivals gesetzt?
Das Ziel war, das Thema »Widerstandsfähigkeit« einzuführen. Sharon ist dafür die perfekte Gesprächspartnerin, da sie gerade ihren Film Displaced beim Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg präsentiert hat, der von der Erfahrung der Dritten Generation der Schoa-Überlebenden handelt.

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© Juedische Allgemeine


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