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Zwei unsympathische Helden

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01.09.2021

Die Versuchung liegt nahe, den neuen Roman von Maxim Biller – nach Form und Inhalt eigentlich eine klassische Novelle – quasi als Begleitstück zur Feuilleton-Kontroverse zwischen Biller und Max Czollek zu lesen, in der es letztlich auch um die Frage geht, ob es sich gehört, wenn jemand, der Juden zu seinen Vorfahren zählt, ohne halachisch jüdisch zu sein, öffentlich im Namen des Judentums spricht.

PRODUKTIONSVORLAUF Doch hat ein literarisches Werk natürlich einen ganz anderen, um es in der Film-und Fernsehsprache auszudrücken, Produktionsvorlauf als ein »Zeit«-Artikel. Und so lag das Manuskript von Billers neuem Buch selbstverständlich schon lange vor, bevor zwischen ihm und Czollek auf der Terrasse der Akademie der Künste jenes Gespräch stattfand über die Frage, wer Jude sei, das dann zum Auslöser des öffentlich ausgetragenen Streits zwischen den beiden Intellektuellen........

© Juedische Allgemeine


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