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Geimpft zum Grab von Rabbi Nachman

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05.09.2021

Im vergangenen Jahr ist Rosch Haschana in der Ukraine zum gesetzlichen Feiertag erklärt worden. Die jüdischen Gemeinden begrüßten dies, ihre Mitglieder haben dadurch Anspruch auf arbeitsfreie Tage. Die Corona-Pandemie machte jedoch die alljährliche Reise von Pilgern zum Grab von Rabbi Nachman nahezu unmöglich.

Dieses Jahr hingegen ist alles anders: Uman, eine Stadt rund 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Kiew, wo sich das Grab des Rabbi Nachman von Bratzlaw befindet, erlebt einen Ansturm wie in normalen Zeiten – jedoch mit strengen Corona-Auflagen.

COVID 2020 fiel Rosch Haschana in eine Zeit, in der die Zahlen der Covid-Neuinfektionen sowohl in der Ukraine als auch in Israel sehr hoch waren. Das von Kiew im Eiltempo durchgesetzte einmonatige Einreiseverbot für Ausländer diente vor allem dem Ziel, die Masseneinreise von Pilgern zu verhindern. Offenbar war dieses Vorgehen hinter verschlossenen Türen auch mit Israel abgesprochen worden.

Etliche........

© Juedische Allgemeine


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