Was unsere Leser sagen

07. Mai 2026 – 20. Ijar 5786

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Was unsere Leser sagen

Die Jüdische Allgemeine hat auch im Ausland Fans. Um unsere Leser besser kennenzulernen, haben wir unter anderem in Finnland, Malta, der Schweiz, Spanien, Israel und in den USA nachgefragt

 07.05.2026 09:43 Uhr

Günther Jikeli, Bloomington»Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag der Jüdischen Allgemeinen! Es ist wunderbar, dass es eine jüdische Zeitung in Deutschland gibt, die jüdische Perspektiven veröffentlicht – die in der übrigen Presse leider oft zu kurz kommen. Die Jüdische Allgemeine ist am Puls der Zeit und spiegelt wider, was viele jüdische Menschen in Deutschland bewegt. In einer Zeit, in der die Berichterstattung über Juden und Israel in vielen Medien verzerrt oder einseitig ist, bietet die Zeitung eine authentische jüdische Stimme – und das wird auch international wahrgenommen und geschätzt. Auf viele weitere erfolgreiche Jahre!«

Rachel Dohme, derzeit New York»Als ich vor etwa 45 Jahren von den USA nach Deutschland kam, war ich überrascht, dort eine jüdische Zeitung zu finden. Ich abonnierte sie. Als weitere Juden und ich später eine Gemeinde in Hameln gründeten, sorgte ich dafür, dass sie auch dort donnerstags im Briefkasten steckt. Meine Lieblingsrubriken waren das ›Porträt der Woche‹ und die Berichte über andere Gemeinden. Später kam ich selbst in der Zeitung vor; als Vorsitzende wurde ich öfter um Interviews gebeten. Es war eine große Ehre für mich, denn ich bin eigentlich jemand, der nicht so gern im Rampenlicht steht. Die Jüdische Allgemeine berichtete über Spendenaktionen für den Bau unserer Synagoge, über die CD, die meine Tochter aufgenommen hat, und half mit einem Artikel über das Schicksal einer albanischen jüdischen Familie, dass sie in Hameln bleiben konnte. Derzeit bin ich in meiner alten Heimat New York, und es interessieren mich andere Themen, vor allem die Politik und der Antisemitismus, der auch hier immer stärker wird. Glücklicherweise kann ich die Jüdische Allgemeine online lesen und mich so auf dem Laufenden halten über das, was in Deutschland passiert.«

Jessica Donath, Los Angeles»Herzlichen Glückwunsch der Jüdischen Allgemeinen zum Geburtstag! Für mich in Los Angeles stellt sie eine Verbindung nach Hause her. Besonders schön ist für mich der Gedanke, dass meine Eltern in der Nähe von Frankfurt dieselben Artikel lesen wie ich. So entsteht trotz der Entfernung ein Gesprächsfaden, der uns verbindet. Ich schätze besonders, dass die Jüdische Allgemeine Themen aus einer jüdisch-deutschen Perspektive beleuchtet, die oft jenseits des Mainstreams liegen. Sie eröffnet damit Einblicke und gibt mir Denkanstöße, die man anderswo selten findet.«

Ruth Achlama, Tel Aviv»Übersetzen, seit Jahrzehnten mein Traumberuf, hat etwas vom Brückenbauen – zwischen Menschen, Ländern und Kulturen. Dazu sollte man mit den Entwicklungen hüben und drüben ständig auf dem Laufenden bleiben. Und dabei hilft mir die Jüdische Allgemeine. Ihre Artikel und Fotos verbinden mich hier in Israel mit jüdischem Leben in Deutschland und anderswo, mit den deutsch-israelischen Beziehungen und nicht zuletzt mit der deutschen Sprache, die, wenn man auf Dauer außerhalb ihres Bereichs lebt, ständiger Pflege bedarf. Zudem erhalten wir von Sabine Brandes interessante Tipps über Dinge, die es bei uns in Tel Aviv zu entdecken gibt, etwa die Wellenanlage im Hafen von Jaffa oder ein Stück Teheran mitten in der Stadt.........

© Juedische Allgemeine