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Sichtbares Zeichen in Tempelhof

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15.09.2021

»Die Arbeit mit jüdischen Schutzpersonen führt zwangsläufig zur Auseinandersetzung mit deren Tradition, Gedenk- und Feiertagen und anderen kulturellen und spirituellen Einflüssen«, sagt Ingmar Herrmann-Grajetzki, Personenschützer des Gemeindevorsitzenden Gideon Joffe.

Wirklich kritische Situationen habe er nicht erlebt. »In 13 Jahren in dieser Behörde habe ich persönlich keinen einzigen Fall von Antisemitismus gegen mich oder gegen irgendeine andere Person mitbekommen«, so ein Polizeibeamter in der Direktion Einsatz/Verkehr. Jüdischsein sei ein Teil der Gesellschaft: »Es ist nichts Besonderes. Es ist eine Religion. Es gehört zu Deutschland.« Und sie sollte selbstverständlich zu Berlin gehören. Er sei Jude, aber nicht strenggläubig.

Uwe Malke, Objektschützer der Synagoge Oranienburger Straße und des Zentralrats der Juden in Deutschland in der Tucholskystraße, meint: »Es ist leider immer noch so, dass die jüdischen Objekte besonders geschützt werden müssen. Allein wenn einer da steht, gibt es schon deswegen weniger Schmierereien.«

So stellen sich drei Protagonisten in der Ausstellung »Jüdisches Leben und Polizei-Vergangenheit trifft Gegenwart« zum Jubiläumsjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in........

© Juedische Allgemeine


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