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Im Geiste Franz Rosenzweigs

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15.09.2021

Wir wollen einen modernen Ort jüdischen Denkens schaffen, einen Ort, der Denktraditionen des Judentums mitnimmt ins 21. Jahrhundert» – so formulierte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, den Anspruch der in Frankfurt am Main entstehenden Jüdischen Akademie.

Fast 100 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Kirchen und jüdischer Gemeinschaft fanden sich am 2. September, kurz vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana, in der Senckenberganlage nahe dem gleichnamigen Naturkundemuseum und der Messe zum symbolischen ersten Spatenstich zusammen.

beteiligte Wie viele Beteiligte an diesem historischen Projekt mitwirken, wurde spätestens bei dem von unzähligen Foto- und Videokameras dokumentierten Spatenstich in dem eigens für die Veranstaltung errichteten Zelt deutlich.

Der Architekt Zvonko Turkali, die Leiterin der Bildungsabteilung des Zentralrats und der künftigen Akademie, Sabena Donath, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Markus Kerber, Zentralratspräsident Josef Schuster, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Harry Schnabel, Finanzdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und Präsidiumsmitglied des Zentralrats, Frankfurts früherer Bürgermeister Uwe Becker (CDU) sowie Doron Kiesel, wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung und der Akademie – sie alle griffen zum Spaten, um die auf etwa zwei Jahre angesetzten Bauarbeiten symbolisch zu beginnen.

In seinem Grußwort würdigte Josef Schuster zuvor die zahlreichen Unterstützer bei der Realisierung des Akademieprojekts. Für die finanzielle Förderung dankte er dem Bund, dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt. Seinem Amtsvorgänger Dieter Graumann dankte der Zentralratspräsident für die «visionäre Kraft, eine Jüdische Akademie zu initiieren».

unterstützung Schuster würdigte zudem die «besonders immense Unterstützung» des Projekts durch die Jüdische Gemeinde Frankfurt, allen voran Harry Schnabel, und durch Uwe Becker, «der sich die Jüdische Akademie zu einer Herzensangelegenheit gemacht hat». Auch die Unterstützung durch Vera Szackamer, Präsidiumsmitglied des Zentralrats, und Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, stellte Schuster heraus.

Sabena Donath und Doron Kiesel würdigte der Zentralratspräsident als inhaltliche Wegbereiter des Vorhabens: «Sie werden unsere bestehende Bildungsabteilung in die Jüdische Akademie überführen.»

In Josef Schusters Grußwort wurden aber auch die........

© Juedische Allgemeine


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