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Es geht weiter – Schkojech!

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08.04.2021

Sie sind zurück: Rabbi Shulem Shtisel und seine große Verwandtschaft, allen voran die erwachsenen Kinder Akiva, Giti und Zvi Arie mit ihren Familien. Millionen Zuschauer haben drei Jahre lang auf die dritte Staffel der Netflix-Serie Shtisel gewartet.

Nachdem sie Ende Dezember in Israel angelaufen ist, kann man sie seit zwei Wochen nun endlich auch hierzulande sehen – mit deutschen Untertiteln, was es einer immer größer werdenden Fangemeinde ermöglicht, den hebräischen und jiddischen Dialogen zu folgen.

Fans Man fragt sich, wie ausgerechnet eine Serie, die im ultraorthodoxen Milieu im Jerusalemer Stadtteil Ge’ula spielt, derart beliebt werden konnte – und das nicht nur in Deutschland, wo sich seit einigen Jahrzehnten viele Menschen für alles Jüdische interessieren, sondern vor allem in Israel und in Amerika. Dort musste die Polizei bei einem Besuch der Hauptdarsteller in New York gar die Sixth Avenue sperren, weil sich die Fans so sehr drängten.

In Israel hat der Kult inzwischen einen Namen: »Shtiselmania«. Wo Säkulare und Charedim in getrennten Welten nebeneinander leben, sich mitunter feindselig aus dem Weg gehen, hat es eine Serie geschafft, Interesse zu wecken – an einer Community, deren Angehörige man zwar an ihren Strejmeln und Scheiteln schon von Weitem erkennt, von deren Alltag und Familienleben........

© Juedische Allgemeine


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