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Der Bedrohung trotzen

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24.09.2021

An diesem Schabbat Chol Hamoed befinden wir uns nun schon mitten in Sukkot, dem Laubhüttenfest. Die schweren Hohen Feiertage Rosch Haschana und Jom Kippur sowie dazwischen auch die zehn Tage der Umkehr liegen hinter uns. Inzwischen sind auch der erste und zweite Tag von Sukkot vergangen, und vor uns liegen drei weitere besondere Tage, die aber keine großen biblischen Feste sind: Hoschana Rabba, Schemini Azeret und Simchat Tora.

Da breitet sich fast unausweichlich eine gewisse liturgische Müdigkeit aus. Soll man weiterhin an Teschuwa, Umkehr, denken? Jubeln wir noch über die erfolgreiche Ernte? Fühlen wir uns noch immer wie in den alten Tagen in Zelten in der Wüste? Haben wir wirklich Lust, fremde Gäste in unsere Sukka einzuladen, seien es Uschpisin aus biblischen Zeiten oder Nachbarn und andere Gemeindemitglieder? Welche Auswirkungen auf Sukkot wird der Klimawandel haben? Es ist ja eine gute Zeit, an unsere Abhängigkeit von der Natur zu erinnern und dies ernst zu nehmen.

Haftara An diesem Schabbat mitten in den Tagen von Sukkot wenden wir uns plötzlich in der Haftara messianischer Außenpolitik zu – einem........

© Juedische Allgemeine


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