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Aufarbeitung in Butscha braucht juristischen Bündnisfall

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06.04.2022

Berlin Die Ermittlungen gegen russische Kriegsverbrecher in Butscha müssen mit aller Kraft geführt werden, meint unser Autor Christian Unger.

Es gibt schlechte Nachrichten für alle Kriegsverbrecher: Gräueltaten an Zivilisten und unschuldigen Menschen bleiben nur noch selten unentdeckt. Fast alles kommt an die Öffentlichkeit. So wie jetzt in Butscha, dem kleinen Ort nahe der ­ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Menschen, offensichtlich Zivilisten, liegen erschossen am Wegesrand, manche noch in Leichenstarre auf ihrem Fahrrad, daneben ein Sack Kartoffeln – oft das Letzte, was es in den besetzten Städten dieses russischen Angriffskriegs noch an Essen für die Menschen gibt.

Die russische Armee begeht – darauf deutet vieles hin – in der Ukraine Kriegsverbrechen. Doch es gibt Videos, Fotos, Satellitenaufnahmen von den Tatorten. Es gibt Recherchen von Journalistinnen und Journalisten vor Ort. Es gibt Zeugenaussagen. Alles wird tausendfach geteilt........

© IKZ


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