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Die scharfe Korrektur an den Aktienmärkten bietet unerwartete Chancen

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24.03.2026

Ein Minus von mehr als 2000 Punkten für den Dax seit Beginn des Irankriegs vor gut drei Wochen ist ein Zeichen für eine kräftige Korrektur. Ob daraus ein noch größeres Minus wird, weiß niemand. Wenn überhaupt, dann am ehesten Donald Trump.

Der US-Präsident schaffte es am Montag mit einer erneuten verbalen Rochade, indem er Verhandlungen mit dem Iran lobte und deshalb ein Ultimatum aussetzte, den Dax innerhalb weniger Minuten um mehr als 1000 Punkte steigen zu lassen. Kurz vor solch einer Situation alles verkauft zu haben, wäre fatal.

Auslöser für die Börsenkorrektur ist der Krieg am Golf mit stark steigenden Energie- und deshalb wohl bald auch Inflationszahlen. Diese dürften mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur einhergehen. Für die Notenbanken gibt es wenig Spielraum, die Zinsen zu senken, was Verbrauchern und Unternehmen helfen würde, angesichts der steigenden Preise aber kontraproduktiv wäre, weil es die Teuerung weiter antreiben würde.

Diese Effekte setzen Aktien unter Druck. Belastend ist darüber hinaus eine Hypothek aus der Vergangenheit: Weil die steigenden Konzerngewinne mit den sehr viel stärker gestiegenen Kursgewinnen nicht mithielten, sind Aktien immer teurer geworden. Das machte sie jetzt anfällig.

Ein Minus von mehr als 2000 Punkten für den Dax seit Beginn des Irankriegs vor gut drei Wochen ist ein Zeichen für eine kräftige Korrektur. Ob daraus ein noch größeres Minus wird, weiß niemand. Wenn überhaupt, dann am ehesten Donald Trump.

Der US-Präsident schaffte es am Montag mit einer erneuten verbalen Rochade, indem er Verhandlungen mit dem Iran lobte und deshalb ein Ultimatum aussetzte, den Dax innerhalb weniger Minuten um mehr als 1000 Punkte steigen zu lassen. Kurz vor solch einer Situation alles verkauft zu haben, wäre fatal.

Auslöser für die Börsenkorrektur ist der Krieg am Golf mit stark steigenden Energie- und deshalb wohl bald auch Inflationszahlen. Diese dürften mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur einhergehen. Für die Notenbanken gibt es wenig Spielraum, die Zinsen zu senken, was Verbrauchern und Unternehmen helfen würde, angesichts der steigenden Preise aber kontraproduktiv wäre, weil es die Teuerung weiter antreiben würde.

Diese Effekte setzen Aktien unter Druck. Belastend ist darüber hinaus eine Hypothek aus der Vergangenheit: Weil die steigenden Konzerngewinne mit den sehr viel stärker gestiegenen Kursgewinnen nicht mithielten, sind Aktien immer teurer geworden. Das machte sie jetzt anfällig.


© Handelsblatt