Warum mehr Arbeiten von zu Hause zu mehr Kindern führt

Es gibt Zahlen, die eine ganze Gesellschaft nervös machen können. Die Geburtenrate gehört dazu. Seit Jahren blickt man auf sie wie auf einen Puls, der zu schwach schlägt. Es werden einfach zu wenige Kinder geboren, und man versucht, an allen möglichen Stellschrauben zu drehen. Man diskutiert, ob man am Ehegattensplitting, am Rentensystem etwas verändern kann.

In Frankreich will man den jungen Leuten einfach mal einen freundlichen Brief schreiben und sie fragen, ob sie vielleicht Kinder produzieren möchten. Vor einigen Tagen hat das Ifo-Institut eine ganz andere Idee ins Spiel gebracht. Es könnte reichen, den Menschen zu erlauben, einen Tag in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten.

Vierzehn Prozent mehr Geburten, wenn beide Eltern zumindest gelegentlich im Homeoffice arbeiten. Es ist ja bemerkenswert, dass sich die Frage, ob Menschen Kinder bekommen, offenbar so stark daran entscheidet, ob sie zwischendurch einmal die Waschmaschine anstellen können, ohne dafür einen halben Tag zu opfern. Oder ob es möglich ist, zwischen zwei Videokonferenzen kurz innezuhalten, statt in der U-Bahn zu sitzen und auf die nächste Verspätung zu warten.

Es gibt Zahlen, die eine ganze Gesellschaft nervös machen können. Die Geburtenrate gehört dazu. Seit Jahren blickt man auf sie wie auf einen Puls, der zu schwach schlägt. Es werden einfach zu wenige Kinder geboren, und man versucht, an allen möglichen Stellschrauben zu drehen. Man diskutiert, ob man am Ehegattensplitting, am Rentensystem etwas verändern kann.

In Frankreich will man den jungen Leuten einfach mal einen freundlichen Brief schreiben und sie fragen, ob sie vielleicht Kinder produzieren möchten. Vor einigen Tagen hat das Ifo-Institut eine ganz andere Idee ins Spiel gebracht. Es könnte reichen, den Menschen zu erlauben, einen Tag in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten.

Vierzehn Prozent mehr Geburten, wenn beide Eltern zumindest gelegentlich im Homeoffice arbeiten. Es ist ja bemerkenswert, dass sich die Frage, ob Menschen Kinder bekommen, offenbar so stark daran entscheidet, ob sie zwischendurch einmal die Waschmaschine anstellen können, ohne dafür einen halben Tag zu opfern. Oder ob es möglich ist, zwischen zwei Videokonferenzen kurz innezuhalten, statt in der U-Bahn zu sitzen und auf die nächste Verspätung zu warten.


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