Warum Sie barfuß und nicht mit Karbonsohlen laufen sollten

Jedes Kind kann es: rennen, laufen, spurten. Kinder tun es, ohne nachzudenken. Ob sie die passenden Schuhe dafür anhaben, ist egal. Sie tun etwas, was uns Menschen in grauer Vorzeit erlaubt hat, unsere Beute über lange Strecken zu hetzen, bis sie nicht mehr konnte: Laufen.

Unsere Vorfahren taten das ganz ohne Schuhwerk. Heute ist Hightech aus der Luftfahrtindustrie im Spiel, wenn eine aufgeschäumte Schuhsohle zusammengepresst wird und sich wieder ausdehnt. Und die Technik schreitet voran .

Seit einigen Jahren gelten Laufschuhe mit einer Einlage aus Karbon geradezu als Wunderschuhe. Sehr vereinfacht gesagt, wirkt diese Einlage wie eine Art Feder, der Rückstoß, oder Rebounce, beschleunigt den Bewegungsablauf.

Diese Art von Schuhen wird von Profis genutzt und sie ist sowohl kostspielig als auch begrenzt in der Haltbarkeit. Das ist allerdings eine Frage, die jede Läuferin oder jeder Läufer sich selber beantworten muss: was es ihr oder ihm wert ist.

Jedes Kind kann es: rennen, laufen, spurten. Kinder tun es, ohne nachzudenken. Ob sie die passenden Schuhe dafür anhaben, ist egal. Sie tun etwas, was uns Menschen in grauer Vorzeit erlaubt hat, unsere Beute über lange Strecken zu hetzen, bis sie nicht mehr konnte: Laufen.

Schwerwiegender allerdings ist, dass mit dieser Art der Bewegung das Risiko einer Laufverletzung steigt. Eine Studie von Forschern der Medical School Hamburg und Harvard aus dem Jahr 2023 beschreibt dies anhand von fünf Eliteathleten und stellt fest, dass weitere Untersuchungen nötig seien . Noch im Jahr 2020 fragte diese auf nature.com veröffentlichte Studie , ob die Laufökonomie sich durch Karbonplatten überhaupt verbessere.

Seit einigen Jahren gelten Laufschuhe mit einer Einlage aus Karbon geradezu als Wunderschuhe. Sehr vereinfacht gesagt, wirkt diese Einlage wie eine Art Feder, der Rückstoß, oder Rebounce, beschleunigt den Bewegungsablauf.

Diese Art von Schuhen wird von Profis genutzt und sie ist sowohl kostspielig als auch begrenzt in der Haltbarkeit. Das ist allerdings eine Frage, die jede Läuferin oder jeder Läufer sich selber beantworten muss: was es ihr oder ihm wert ist.

Schwerwiegender allerdings ist, dass mit dieser Art der Bewegung das Risiko einer Laufverletzung steigt. Eine Studie von Forschern der Medical School Hamburg und Harvard aus dem Jahr 2023 beschreibt dies anhand von fünf Eliteathleten und stellt fest, dass weitere Untersuchungen nötig seien. Noch im Jahr 2020 fragte diese auf nature.com veröffentlichte Studie, ob die Laufökonomie sich durch Karbonplatten überhaupt verbessere.


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