Warum Merz den Laden zusammenhält und damit richtig liegt
Wenn ein Kanzler sich zur besten Sendezeit erklären muss, wird aus einem Fernsehauftritt eine Zustandsbeschreibung der Republik. Friedrich Merz hat bei Caren Miosga am Sonntagabend genau das geliefert. Es gab keine neue Inszenierung eines Neuanfangs, sondern eine Nüchternheit und Nachdenklichkeit eines Kanzlers, die viel über den Zustand seiner schwarz-roten Koalition erzählen.
Merz sprach offen über den wachsenden Unmut in der Union, über die Zumutungen des Regierens und über die Grenzen seiner Geduld mit dem Koalitionspartner SPD und dessen ständiger Reformblockaden. „Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen.“ Die Bemerkung von Merz war schon ein Hammer und dürfte auch als Drohung in letzter Konsequenz gemeint sein.
Ein anderer Satz war........
