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Kostenexplosion beim Tanken? Warum es kein Recht auf angenehme Preise gibt

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27.03.2026

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ein SPD-Chef, der mehr Leistung fordert. Ein CDU-Kanzler, der Steuererhöhungen nicht ausschließt: Plötzlich gewinnt Deutschland den Glauben an Reformen zurück.

Als unser Berliner Büro-Chef Moritz Koch gestern am späten Nachmittag von einem Hintergrundgespräch im Kanzleramt zurückkam, berichtete er: Im Reformfokus der Bundesregierung stehen nun drei Bereiche. Arbeit attraktiver machen, Innovationen fördern und eine Steuerreform. Das Ziel: Das Wachstumspotenzial wieder über die Marke von einem Prozent hieven. In einem zweiten Strang verhandeln Union und SPD darüber, wie die Haushaltslöcher geschlossen werden sollen.

Als unser Berliner Büro-Chef Moritz Koch gestern am späten Nachmittag von einem Hintergrundgespräch im Kanzleramt zurückkam, berichtete er: Im Reformfokus der Bundesregierung stehen nun drei Bereiche. Arbeit attraktiver machen, Innovationen fördern und eine Steuerreform. Das Ziel: Das Wachstumspotenzial wieder über die Marke von einem Prozent hieven. In einem zweiten Strang verhandeln Union und SPD darüber, wie die Haushaltslöcher geschlossen werden sollen.

Als Treiber wirkt nach seiner Ruckrede vom Mittwoch Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil. Seltsam zurückhaltend dagegen der Kanzler. Ob denn, fragten erste Stimmen auch in der Union, es sein könne, dass das Kanzleramt nichts vorbereitet habe für den Auftakt der Reformdiskussion?

Vielleicht aber, auch dieses Szenario gibt es, ist das Ganze nur Teil eines Plans zwischen Merz und Klingbeil: Das Letzte, was der SPD-Chef jetzt gebrauchen kann, ist, von einem CDU-Kanzler in die Enge getrieben zu werden. Wenn es Klingbeil dagegen gelingt, die SPD zur Spitze der Reformbewegung zu machen, dürfte vieles leichter werden.


© Handelsblatt