Der Skandal um Collien Fernandes und ihren Ex-Mann Christian Ulmen verweist auf ein viel größeres Problem |
Es war so eine wunderschöne Vorstellung. Wenn wir das Wissen der Welt in unseren Hosentaschen tragen, sollte ein neues Zeitalter der Aufklärung beginnen. Soziale Medien würden für maximale Meinungsfreiheit sorgen.
Stattdessen versinken wir täglich tiefer im Dreck. Milliardenkonzerne aus dem Silicon Valley sprechen unsere niedersten Instinkte an – und verstärken sie millionenfach.
Die TV-Moderatorin Collien Fernandes hat gerade ihren Ex-Mann Christian Ulmen angezeigt, weil er Deepfakes über sie verbreitet haben soll. Ihre Versuche, die „virtuelle Vergewaltigung“ löschen zu lassen, blieben erfolglos.
Das ist kein Zufall. Es ist die Logik dieser Plattformen. In Myanmar führte Hetze auf Facebook zu Lynchmorden. In England starben mehrere Teenager bei Challenges , die der Algorithmus von Tiktok empfahl. Der US-Verschwörungsideologe Alex Jones verhöhnte auf Youtube über Jahre hinweg die Opfer des Massakers an der Grundschule Sandy Hook in Newton.
Es war so eine wunderschöne Vorstellung. Wenn wir das Wissen der Welt in unseren Hosentaschen tragen, sollte ein neues Zeitalter der Aufklärung beginnen. Soziale Medien würden für maximale Meinungsfreiheit sorgen.
Stattdessen versinken wir täglich tiefer im Dreck. Milliardenkonzerne aus dem Silicon Valley sprechen unsere niedersten Instinkte an – und verstärken sie millionenfach.
Die TV-Moderatorin Collien Fernandes hat gerade ihren Ex-Mann Christian Ulmen angezeigt, weil er Deepfakes über sie verbreitet haben soll. Ihre Versuche, die „virtuelle Vergewaltigung“ löschen zu lassen, blieben erfolglos.
Das ist kein Zufall. Es ist die Logik dieser Plattformen. In Myanmar führte Hetze auf Facebook zu Lynchmorden. In England starben mehrere Teenager bei Challenges, die der Algorithmus von Tiktok empfahl. Der US-Verschwörungsideologe Alex Jones verhöhnte auf Youtube über Jahre hinweg die Opfer des Massakers an der Grundschule Sandy Hook in Newton.
Gleiche Pflichten für alle
Vielleicht zucken Sie jetzt mit den Schultern. Vielleicht scheinen Ihnen diese Probleme weit entfernt. Aber fragen Sie einmal Ihre Kinder. Jeder Zwölfjährige kennt heute jemanden, der im Netz zur Zielscheibe geworden ist.