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Die Ukraine ist auf eigene Drohnen angewiesen, weil Deutschland nicht liefert, was das Land benötigt

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30.03.2026

Seit Russland die Ukraine angegriffen hat, muss die Ukraine um jedes militärische Gerät betteln, das das Land vom Westen für das eigene Überleben benötigt. Es war ein beschämend zäher Prozess, bis die selbst ernannten Unterstützerstaaten der Ukraine Kampfjets, Panzer, Flugabwehrsysteme und Artilleriemunition lieferten.

Und es ist zutiefst beschämend, dass Deutschland noch immer keine Taurus-Marschflugkörper liefert, obwohl Friedrich Merz das versprochen hatte, bevor er Bundeskanzler wurde.

Es ist daher kein Wunder, dass die Ukraine sich vor allem auf sich selbst verlässt. Im Überlebenskampf mit täglichen Luftangriffen hat das Land eine eigene Drohnentechnologie entwickelt, mit der es Russland auf Distanz halten kann.

» Lesen Sie auch: Ukraine und Russland melden Opfer nach gegenseitigen Drohnenangriffen

Seit Russland die Ukraine angegriffen hat, muss die Ukraine um jedes militärische Gerät betteln, das das Land vom Westen für das eigene Überleben benötigt. Es war ein beschämend zäher Prozess, bis die selbst ernannten Unterstützerstaaten der Ukraine Kampfjets, Panzer, Flugabwehrsysteme und Artilleriemunition lieferten.

Und es ist zutiefst beschämend, dass Deutschland noch immer keine Taurus-Marschflugkörper liefert, obwohl Friedrich Merz das versprochen hatte, bevor er Bundeskanzler wurde.

Es ist daher kein Wunder, dass die Ukraine sich vor allem auf sich selbst verlässt. Im Überlebenskampf mit täglichen Luftangriffen hat das Land eine eigene Drohnentechnologie entwickelt, mit der es Russland auf Distanz halten kann.

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Die wiederholte Aussage von Rheinmetall-Chef Armin Papperger zu ukrainischen Drohnen, die angeblich von Hausfrauen in Küchen hergestellt würden, zeugt von mangelnder politischer Sensibilität. Auch die späte Reaktion des Unternehmens, das zunächst keine Stellungnahme abgeben wollte, wirft kein gutes Licht auf den Vorfall. Zudem hätte Papperger die Empörungswelle verkleinern können, hätte er selbst seine Aussagen richtiggestellt.


© Handelsblatt