Inflationsschock – Mission Impossible für die Notenbanken

Als die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran starteten, war schnell klar, dass der Welt ein Inflationsschock droht. In den USA kletterte die Teuerung im März auf 3,3 Prozent, der stärkste Preisschub seit beinahe vier Jahren. In Deutschland stieg die Inflation von 1,9 auf 2,7 Prozent. Ein Monat Krieg reichte aus, um die Stabilitätsziele der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Makulatur zu machen.

Bleibt die Frage: Wie nachhaltig ist der Schock? EZB-Chefin Christine Lagarde sieht die Euro-Zone aktuell irgendwo zwischen dem Basis- und dem Negativszenario der Notenbank. Die Basisprognose geht von einer Teuerungsrate von 2,6 Prozent in diesem Jahr aus, im Negativszenario würde die Inflation in der Spitze auf 4,2 Prozent steigen und im Worst Case auf über sechs Prozent. Kein Wunder, dass die Märkte mittlerweile mit einer deutlich strengeren Geldpolitik rechnen als vor Kriegsausbruch.

Donald Trump hat gerade verkündet, dass der Krieg mit dem Iran schon bald zu Ende gehen wird. Die Notenbanker können nur hoffen, dass der US-Präsident recht behält. Denn sonst stehen sie beim Kampf gegen die Inflation vor einer extrem schwierigen Aufgabe, die kaum zu meistern ist.

Als die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran starteten, war schnell klar, dass der Welt ein Inflationsschock droht. In den USA kletterte die Teuerung im März auf 3,3 Prozent, der stärkste Preisschub seit beinahe vier Jahren. In Deutschland stieg die Inflation von 1,9 auf 2,7 Prozent. Ein Monat Krieg reichte aus, um die Stabilitätsziele der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Makulatur zu machen.

Bleibt die Frage: Wie nachhaltig ist der Schock? EZB-Chefin Christine Lagarde sieht die Euro-Zone aktuell irgendwo zwischen dem Basis- und dem Negativszenario der Notenbank. Die Basisprognose geht von einer Teuerungsrate von 2,6 Prozent in diesem Jahr aus, im Negativszenario würde die Inflation in der Spitze auf 4,2 Prozent steigen und im Worst Case auf über sechs Prozent. Kein Wunder, dass die Märkte mittlerweile mit einer deutlich strengeren Geldpolitik rechnen als vor Kriegsausbruch.

Donald Trump hat gerade verkündet, dass der Krieg mit dem Iran schon bald zu Ende gehen wird. Die Notenbanker können nur hoffen, dass der US-Präsident recht behält. Denn sonst stehen sie beim Kampf gegen die Inflation vor einer extrem schwierigen Aufgabe, die kaum zu meistern ist.


© Handelsblatt