Die Investoren unterschätzen die Risiken des Iran-Kriegs noch immer |
Vor einem Monat haben die USA und Israel den Iran angegriffen. Fast genauso lange haben die Börsen auf einen zeitlich begrenzten Krieg im Nahen Osten gewettet. Mit dem Kriegseintritt der Huthi-Milizen am Wochenende und der wachsenden Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von US-Bodentruppen bleibt den Investoren jetzt nichts anderes übrig, als sich mit dem Risiko eines längeren Konflikts auseinanderzusetzen.
Noch fällt diese Auseinandersetzung nicht besonders intensiv aus. Im vergangenen Monat ist der Dax um rund zehn Prozent gefallen und der US-Leitindex S&P 500 um sechs Prozent. Gemessen an den wirtschaftlichen Gefahren, die der Irankrieg heraufbeschwört, sind das vergleichsweise bescheidene Einbußen.
Wichtigster Grund für diesen relativen Optimismus: Die Investoren hoffen, dass sich die Geschichte wiederholt und geopolitische Krisen die Börsen nur kurz ausbremsen. Doch ob dieses Kalkül aufgeht, ist völlig unklar. Gegenwärtig gibt es nur eine seriöse Prognose zum Krieg am Golf, und die ist ziemlich trivial – je länger die Kämpfe dauern, desto größer fallen die Schäden für die Weltwirtschaft und damit für die Kapitalmärkte aus.
Vor einem Monat haben die USA und Israel den Iran angegriffen. Fast genauso lange haben die Börsen auf einen zeitlich begrenzten Krieg im Nahen Osten gewettet. Mit dem Kriegseintritt der Huthi-Milizen am Wochenende und der wachsenden Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von US-Bodentruppen bleibt den Investoren jetzt nichts anderes übrig, als sich mit dem Risiko eines längeren Konflikts auseinanderzusetzen.
Noch fällt diese Auseinandersetzung nicht besonders intensiv aus. Im vergangenen Monat ist der Dax um rund zehn Prozent gefallen und der US-Leitindex S&P 500 um sechs Prozent. Gemessen an den wirtschaftlichen Gefahren, die der Irankrieg heraufbeschwört, sind das vergleichsweise bescheidene Einbußen.
Wichtigster Grund für diesen relativen Optimismus: Die Investoren hoffen, dass sich die Geschichte wiederholt und geopolitische Krisen die Börsen nur kurz ausbremsen. Doch ob dieses Kalkül aufgeht, ist völlig unklar. Gegenwärtig gibt es nur eine seriöse Prognose zum Krieg am Golf, und die ist ziemlich trivial – je länger die Kämpfe dauern, desto größer fallen die Schäden für die Weltwirtschaft und damit für die Kapitalmärkte aus.