Warum Panik bei Immobilienfonds der falsche Ratgeber ist

Der „Fokus Wohnen Deutschland“ ist der zweite Immobilienfonds, der nun vorübergehend schließen muss. Die eine oder der andere mag jetzt eine Welle weiterer Schließungen kommen sehen oder gar das Ende einer ganzen Anlageklasse. Das zu vermuten oder gar vorherzusagen, wäre unseriös und fahrlässig.

Beim „Fokus Wohnen Deutschland“ handelt es sich ebenso wie beim unlängst geschlossenen „Wohnselect“ um verhältnismäßig kleine Fonds, die nach Meinung von Fachleuten solide aufgestellt sind. Sie haben aber anders als etwa Fonds großer Gesellschaften wie Union Investment oder Deka kein Vertriebsnetz, das ihnen neue Kunden und damit frisches Kapital beschaffen kann, um Anlegerinnen und Anleger, die bereits gekündigt haben, zu bedienen.

Die Manager der beiden Fonds verneinen es zwar beharrlich, aber als Fonds mit dem Schwerpunkt Wohnen sind sie in Sippenhaft genommen worden, und zwar vom „Uni Immo Wohnen ZBI“. Dieser milliardenschwere Wohnimmobilienfonds musste im Frühsommer 2024 fast um ein Fünftel abwerten. Zeichner offener Immobilienfonds waren schockiert und kündigten. Sie gaben aber nicht nur Anteile am „Uni Immo Wohnen ZBI“, sondern auch an anderen Fonds zurück.

Der „Fokus Wohnen Deutschland“ ist der zweite Immobilienfonds, der nun vorübergehend schließen muss. Die eine oder der andere mag jetzt eine Welle weiterer Schließungen kommen sehen oder gar das Ende einer ganzen Anlageklasse. Das zu vermuten oder gar vorherzusagen, wäre unseriös und fahrlässig.

Beim „Fokus Wohnen Deutschland“ handelt es sich ebenso wie beim unlängst geschlossenen „Wohnselect“ um verhältnismäßig kleine Fonds, die nach Meinung von Fachleuten solide aufgestellt sind. Sie haben aber anders als etwa Fonds großer Gesellschaften wie Union Investment oder Deka kein Vertriebsnetz, das ihnen neue Kunden und damit frisches Kapital beschaffen kann, um Anlegerinnen und Anleger, die bereits gekündigt haben, zu bedienen.

Die Manager der beiden Fonds verneinen es zwar beharrlich, aber als Fonds mit dem Schwerpunkt Wohnen sind sie in Sippenhaft genommen worden, und zwar vom „Uni Immo Wohnen ZBI“. Dieser milliardenschwere Wohnimmobilienfonds musste im Frühsommer 2024 fast um ein Fünftel abwerten. Zeichner offener Immobilienfonds waren schockiert und kündigten. Sie gaben aber nicht nur Anteile am „Uni Immo Wohnen ZBI“, sondern auch an anderen Fonds zurück.


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