Özdemir kapieren statt kopieren |
Zuerst war der Jubel groß. Als auf den Bildschirmen in der Parteizentrale der Grünen in Berlin am Sonntagabend die Hochrechnungen für die Wahl in Baden-Württemberg erschienen, lagen sich Chefs von Partei und Fraktion in den Armen. Cem Özdemir hat es vollbracht, die Wahl doch noch zu gewinnen und das bislang einzige grüne Ministerpräsidenten-Amt von Winfried Kretschmann zu verteidigen.
Doch die Euphorie vor den Kameras kann die Nervosität hinter den Kulissen nicht eliminieren. Seit die Grünen bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr in die Opposition gefallen sind, sucht die Partei einen neuen Kurs.
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Berauscht von seinem Wahlerfolg wird Özdemir nun alles daransetzen, dass es sein Ansatz ist, der die Grünen prägt. Da ist der „anatolische Schwabe“ ganz anders als sein Vorgänger Kretschmann, dem die Parteiarbeit stets zuwider war. Pragmatisch, bürgerlich, konservativ – was die Grünen im Südwesten vorgemacht haben, soll die Bundespartei nun nachmachen.
Zuerst war der Jubel groß. Als auf den Bildschirmen in der Parteizentrale der Grünen in Berlin am Sonntagabend die Hochrechnungen für die Wahl in Baden-Württemberg erschienen, lagen sich Chefs von Partei und Fraktion in den Armen. Cem Özdemir hat es vollbracht, die Wahl doch noch zu gewinnen und das bislang einzige grüne Ministerpräsidenten-Amt von Winfried Kretschmann zu verteidigen.
Doch die Euphorie vor den Kameras kann die Nervosität hinter den Kulissen nicht eliminieren. Seit die Grünen bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr in die Opposition gefallen sind, sucht die Partei einen neuen Kurs.
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Berauscht von seinem Wahlerfolg wird Özdemir nun alles daransetzen, dass es sein Ansatz ist, der die Grünen prägt. Da ist der „anatolische Schwabe“ ganz anders als sein Vorgänger Kretschmann, dem die Parteiarbeit stets zuwider war. Pragmatisch, bürgerlich, konservativ – was die Grünen im Südwesten vorgemacht haben, soll die Bundespartei nun nachmachen.