Trump ist die letzte Hoffnung der Freiheitskämpfer im Iran |
Die Weltpolitik entfaltet derzeit eine atemberaubende Dynamik. Der amerikanische Militärcoup in Venezuela ist noch nicht verarbeitet, da gibt es eine Debatte über ähnliche abenteuerliche Interventionen in Kolumbien, Kuba, sogar Grönland. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass der Iran wieder ins Spiel kommt – zumal das, was dort derzeit geschieht, durchaus geschichtsträchtig ist.
Aufstände gibt es angesichts des zunehmend repressiv agierenden, aber gleichzeitig auch schwächelnden Regimes in regelmäßigen Abständen. 2009 die „grünen“ Proteste, 2011 die Aufstände im Rahmen des Arabischen Frühlings, 2019 waren es die hohen Benzinpreise, die die Menschen auf die Straße trieben, 2022 dann zuletzt die Rebellion der bewundernswert mutigen Frauen im Zusammenhang mit der im Polizeigewahrsam verstorbenen Jina Mahsa Amini.
Die Konstante bei all diesen freiheitlichen Protesten: Sie konnten das Regime in Teheran zwar schwächen, aber nicht wirklich gefährden. Das allerdings scheint sich geändert zu haben.
Zwei Aspekte sind es, die die Aufstände aus Sicht der Regierung bedrohlich, gar existenzgefährdend erscheinen lassen:
Erstens sind die Aufstände buchstäblich vom Hunger getrieben, beruhen also auf der tiefen Wirtschaftskrise, die der Iran derzeit erlebt, und finden entsprechend breite Unterstützung in der Bevölkerung. Nicht einmal die menschenverachtende Brutalität der Sicherheitskräfte mit womöglich Tausenden von Todesopfern hielt........