menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Rüstungsausgaben treiben Keil zwischen Deutschland und Frankreich

19 0
18.02.2026

Für Frankreich war es ein Schlag in die Magengrube. Wer immer wieder vom „Streben nach europäischer Souveränität‘ spreche, müsse „im eigenen Land danach handeln“, kritisierte Außenminister Wadephul den französischen Präsidenten Macron jüngst außergewöhnlich deutlich im Deutschlandfunk.

Anstatt gemeinsame europäische Schulden zu fordern, solle Frankreich etwa im sozialen Bereich sparen, um die vereinbarten fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben zu können. Damit hat es Wadephul auf verschiedene französische Titelseiten geschafft.

» Lesen Sie auch: Merz stellt Luftkampfsystem FCAS infrage

Frankreich steigert seine Verteidigungsausgaben, aber es stimmt. Einen klaren Plan, wie es das Fünf-Prozent-Ziel der Nato bis 2035 erreichen will, gibt es bisher nicht. Solche öffentliche Maßregelung hört man unter Freunden dennoch ungern, vom engsten politischen Verbündeten noch viel weniger.

Für Frankreich war es ein........

© Handelsblatt