Warum der Trumpismus mit Trump nicht enden wird

Liebe Leserinnen und Leser,

dass es Eric Trump ums Geschäft geht, zeigt sich in jedem Winkel seines Büros in Palm Beach. Der Sohn von US-Präsident Donald Trump leitet gemeinsam mit seinem Bruder Donald Jr. das Firmenimperium der Präsidentenfamilie. Von seinem Schreibtisch aus blickt Eric Trump auf eine schwarze Schrankwand, in der Familienfotos und rote MAGA-Kappen aufgereiht sind. Den Weihnachtsbaum im Foyer schmücken Miniaturhochhäuser aus Plastik.

Im Interview mit unserem US-Unternehmensreporter Laurin Meyer zeigt sich schnell: Der Trump-Sohn ist nicht nur Manager, sondern auch ein politischer Kopf – und sein Weltbild entspricht weitgehend dem des Vaters:

Über die Zukunft der deutschen Wirtschaft sagt Trump Junior:

Über die Militärinterventionen seines Vaters:

Über den nächsten Führer der MAGA-Bewegung:

Über seine eigenen politischen Ambitionen:

Ein Interview, das mir vor allem zeigt: Der Trumpismus wird wahrscheinlich nicht mit der zweiten Amtszeit seines Urhebers enden. Eher gilt, was „Zeit“-Journalist Holger Stark schreibt: Die Geschehnisse in den USA gleichen einem „68 von rechts“ und werden die Welt ähnlich nachhaltig prägen, wie es einst die „echten“ 68er von links her taten.

Hier lesen Sie das vollständige Interview mit Eric Trump.

Die Einschätzung, was Trump und seine Ideologie für Europa bedeuten, ändert sich gerade mit rasender Geschwindigkeit. Bislang bestand die Hauptsorge darin, dass die USA sich aus der