Deutschland macht es Angreifern zu leicht – was jetzt zu tun ist

Der Brandanschlag auf das Stromnetz im Südwesten Berlins ist ein Weckruf. Zehntausende Haushalte ohne Strom, Alltag im Ausnahmezustand, Unternehmen im Stillstand, tagelange Reparaturen: Ein einzelner, wahrscheinlich linksextremistischer Angriff reicht aus, um zu zeigen, wie schwach der Schutz unserer Lebensadern geworden ist.

Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, bringt es unmissverständlich auf den Punkt: Große Teile von Politik, Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft sitzen noch immer „im Schlafwagen der jahrzehntelangen Friedensdividende“. Genau das ist der Kern des Problems. Deutschland verhält sich sicherheitspolitisch, als sei Stabilität selbstverständlich.

Die Folgen treffen nicht........

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