Die Mitversicherung für Ehepartner ist aus der Zeit gefallen |
Die Bundesregierung will die Mitversicherung für Ehepartner offenbar abschaffen. Wer bisher kostenlos mitversichert war, soll den Plänen zufolge künftig einen Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat zahlen. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.
Das ist ein überfälliger Schritt. Die Mitversicherung ist längst nicht mehr zeitgemäß. Schließlich stammt sie aus einer Zeit, in der meist nur der Mann erwerbstätig war und die Ehefrau zu Hause blieb.
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Auch wenn es dieses Lebensmodell noch gibt, ist es nicht mehr die Norm. Die wenigsten Haushalte können es sich leisten, auf ein zweites Einkommen zu verzichten, und sind darauf angewiesen, dass beide Partner mindestens in Teilzeit arbeiten. Das zeigen auch Daten der Krankenkassen.
Die Bundesregierung will die Mitversicherung für Ehepartner offenbar abschaffen. Wer bisher kostenlos mitversichert war, soll den Plänen zufolge künftig einen Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat zahlen. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.
Das ist ein überfälliger Schritt. Die Mitversicherung ist längst nicht mehr zeitgemäß. Schließlich stammt sie aus einer Zeit, in der meist nur der Mann erwerbstätig war und die Ehefrau zu Hause blieb.
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Auch wenn es dieses Lebensmodell noch gibt, ist es nicht mehr die Norm. Die wenigsten Haushalte können es sich leisten, auf ein zweites Einkommen zu verzichten, und sind darauf angewiesen, dass beide Partner mindestens in Teilzeit arbeiten. Das zeigen auch Daten der Krankenkassen.
Zudem ist die Regel sozial ungerecht. Wer verheiratet ist und nicht arbeitet, wird mitversichert. Wer allein lebt oder bewusst nicht heiratet, muss seinen Beitrag leisten. Dabei leben immer mehr Menschen allein oder in Partnerschaften ohne Trauschein. Schon im kommenden Jahr könnte es jedoch weitere Zumutungen für alle Versicherten geben, wenn die Beiträge weiter steigen sollten.