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Gibt es unter Eltern echte Gleichberechtigung?

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Für meinen Partner war schon immer klar, dass er Kinder möchte. Mein Traum war das nie. Ich wollte schon Kinder (oder wenigstens ein Kind erst mal). Aber mir war schon immer klar: Ich werde nicht die sein, die dauerhaft zu Hause bleibt und ihre Karriere aufgibt. Nicht mal Teilzeit konnte ich mir vorstellen.

Für uns war deswegen klar: Wir teilen uns die Elternzeit, die Aufgaben mit und ums Kind herum und den Haushalt gleichwertig auf. Und das Ergebnis wird natürlich sein: Unser Sohn hat uns gleich doll lieb.

Das hat er vermutlich auch. Nur zeigt er seine Liebe lieber mir als seinem Papa.

Der Vater scheint häufig nur Beiwerk zu sein

Wenn unser Sohn aufwacht, sagt er „Mama“. Zum Essen will er auf meinem Schoß sitzen. Sprechen tut er meist mit mir, wenn wir spielen, lacht er sich kaputt, während der Vater ihm höchstens ein mildes Lächeln entlockt. Wenn das Kind krank ist oder einen neuen Zahn bekommt, will es von mir getröstet werden. Es weint, wenn ich weggehe, und es nimmt mich abends an die Hand und führt mich in sein Bett, damit ich vorlese.

Für meinen Partner war schon immer klar, dass er Kinder möchte. Mein Traum war das nie. Ich wollte schon Kinder (oder wenigstens ein Kind erst mal). Aber mir war schon immer klar: Ich werde nicht die sein, die dauerhaft zu Hause bleibt und ihre Karriere aufgibt. Nicht mal Teilzeit konnte ich mir vorstellen.

Für uns war deswegen klar: Wir teilen uns die Elternzeit, die Aufgaben mit und ums Kind herum und den Haushalt gleichwertig auf. Und das Ergebnis wird natürlich sein: Unser Sohn hat uns gleich doll lieb.

Das hat er vermutlich auch. Nur zeigt er seine Liebe lieber mir als seinem Papa.

Der Vater scheint häufig nur Beiwerk zu sein

Wenn unser Sohn aufwacht, sagt er „Mama“. Zum Essen will er auf meinem Schoß sitzen. Sprechen tut er meist mit mir, wenn wir spielen, lacht er sich kaputt, während der Vater ihm höchstens ein mildes Lächeln entlockt. Wenn das Kind krank ist oder einen neuen Zahn bekommt, will es von mir getröstet werden. Es weint, wenn ich weggehe, und es nimmt mich abends an die Hand und führt mich in sein Bett, damit ich vorlese.


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