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Bis Montag

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23.09.2021

Der Wahlkampf weckt ein ungutes Gefühl. Alles und jedes wurde angetippt, nichts wurde auf den Punkt gebracht.

Vorbei das Getöse, am Sonntag gibt es Fakten. Aber ist im Wahlkampf davor auch nur ein einziges Thema im Streit auf den Punkt gebracht worden? Vielleicht sollte man es gar nicht erwarten. Doch das, ein Ende der Erwartungen, wäre der Sieg der Antidemokraten.

Wenn man nun also einen Strich unter den Wahlkampf zieht, bleibt ein ungutes Gefühl. Alles und jedes wurde angetippt, nichts stand länger im Mittelpunkt. Nur die taktischen Spielchen und Spekulationen rund um Meinungsumfragen und Nebensächlichkeiten. Befeuert aus dem Nirgendwo, beispielsweise von einer übergriffigen Staatsanwaltschaft in Osnabrück.

In den Fernsehformaten wurde wieder so getan, als könne einer/eine der drei mittigen Kanzlerkandidaturen künftig allein bestimmen, wie es weiter geht. Wenn das mal nicht........

© Frankfurter Rundschau


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