FR-üh dran: Von der Leyen hat die historische Chance auf Putins Milliarden |
Stand: 18.12.2025, 05:58 Uhr
Von: Nail Akkoyun
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Beim EU-Gipfel entscheidet sich, ob Europa russische Gelder für die Ukraine nutzen wird. Merz steht vor seinem bislang schwierigsten Test. In „FR-üh dran – die Lage am Morgen“ fassen wir zusammen, was für Sie als FR-Leser:in heute wichtig wird und liefern Argumente für die Kaffeeküche.
FR-üh Radar – das steht heute an: Beim EU-Gipfel in Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs am heutigen Donnerstag zu entscheidenden Beratungen über die Ukraine-Finanzierung. Im Zentrum steht die Frage, ob eingefrorene russische Vermögen in Höhe von rund 200 Milliarden Euro langfristig für ein 90-Milliarden-Euro-Reparationsdarlehen an die Ukraine genutzt werden können. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt zum ersten Mal als Regierungschef an einem EU-Gipfel teil. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte im Europaparlament betont, dass beim Treffen eine Entscheidung gefällt werden müsse. Wir erklären Ihnen, warum dieser Gipfel für Merz zur Bewährungsprobe wird und welche Widerstände gegen den Plan bestehen.
Wir erklären Ihnen, wie es dazu kam: Die EU-Botschafter hatten vergangene Woche beschlossen, die 200 Milliarden Euro russischer Vermögen in Europa langfristig einzufrieren – statt wie bisher die Sanktion alle sechs Monate zu verlängern. Dieser Schritt gilt als Voraussetzung für das von der EU-Kommission vorgeschlagene Reparationsdarlehen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Die........