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Kanzler und Selbstbild: Herbeihalluzinierte Exzellenz

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28.11.2025

Stand: 26.11.2025, 14:50 Uhr

Von: Leo Fischer

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Beim Auto und beim Brot verteidigen viele Hierzulande ihr Hinterwäldlertum als überlegene Kultur. Die Kolumne.

Muss ein deutscher Kanzler das Ausland mögen? Erst vor kurzem war Friedrich Merz ja in Brasilien, wo es ihm nicht gefallen hat: alle seien froh gewesen, Belém, den Gastgeberort des Weltklimagipfels, wieder zu verlassen. Diese Woche war Angola dran, wie die „FAZ“ berichtet: Was man am deutschen Brot habe, sagte er bei Besuch einer auf Sauerteigbrot spezialisierten Bäckers in Hamburg, merke man immer wieder, wenn man im Ausland ist: „Gestern Morgen in Luanda hab’ ich gesucht, wo ist ein ordentliches Stück Brot – und keins gefunden.”

Nun zwingt ja Merz niemand, überhaupt ins Ausland zu reisen. Im Gegenteil: Dafür gibt es ein........

© Frankfurter Rundschau