FR-üh dran: Elbphilharmonie unter Wasser? Warum das Antarktis-Treffen über unsere …

FR-üh dran: Elbphilharmonie unter Wasser? Warum das Antarktis-Treffen über unsere Küsten entscheidet

Stand: 11.05.2026, 06:00 Uhr

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Trump kämpft um die Antarktis – und unsere Küsten hängen mit dran. Was heute in Hiroshima passiert, erklärt unser FR-üh dran.

FRüh Radar – das steht heute an: Ein Kontinent, auf dem kein Mensch wohnt. Keine Regierung, keine Armee, keine Flagge, die unbestritten weht. Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist die Antarktis längst zum Schauplatz eines der größten geopolitischen Verteilungskämpfe unserer Zeit geworden. Am heutigen Montag (11. Mai) treffen sich in Hiroshima Diplomat:innen, Wissenschaftler:innen und Politikvertreter:innen aus aller Welt, um beim 48. Antarktis-Vertragskonsultativtreffen (ATCM 48) über die Zukunft dieses letzten großen ungeregelten Kontinents zu verhandeln.

Japan hat das Treffen unter das Motto „Back to Basics“ gestellt – eine diplomatisch höfliche Art, zu sagen: Bitte erinnert euch daran, worum es eigentlich geht. Um friedliche Nutzung. Um Wissenschaft. Um Schutz. Auf der Tagesordnung stehen der explodierende Tourismus am Südpol, der bedrohte Kaiserpinguin und die Frage, wer künftig überhaupt mitentscheiden darf. Im Hintergrund lauert Größeres: Trumps Griff nach dem Tor zur Antarktis, schmelzendes Eis, das schneller steigt, als alle Modelle ahnen – und die Frage, ob das älteste multilaterale Schutzabkommen der Welt dem Druck der Gegenwart standhält. Wir erklären, was heute in Hiroshima auf dem Spiel steht – und warum das auch Sie angeht.

Die Ausgangslage: Wie ist die Zukunft der Antarktis in der chaotischen Trump-Welt bestellt?

Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Der Antarktisvertrag ist ein Kind des Kalten Krieges – und das ist durchaus als Kompliment gemeint. 1959,........

© Frankfurter Rundschau