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Vorratsdatenspeicherung schafft Verunsicherung statt Sicherheit

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22.08.2025

Stand: 21.08.2025, 18:18 Uhr

Von: Daniel Roßbach

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Sexualisierter Missbrauch ist schrecklich. Aber die Politik sollte solche Taten nicht als Vorwand für mehr Überwachung heranziehen. Der Kommentar.

Es gibt Missbrauch von Kindern, der auch mittels des Internets stattfindet. Ermittlungsbehörden haben nicht auf alle Daten Zugriff, die dabei anfallen, und können nicht alle Taten aufklären. Also braucht es mehr Überwachungssysteme.

Derartige Argumentationsmuster tragen Politiker:innen seit Jahrzehnten immer wieder vor. Und das oft, ohne dass sie erklären würden, wie genau Vorratsdatenspeicherung bei den Ermittlungen in bestimmten Bereichen helfen würde. Oft wird sie widersinniger Weise sogar als Mittel zur Verhinderung von Straftaten genannt, obwohl sie per Definition erst im Nachhinein von Verbrechen, die Spuren in den Daten........

© Frankfurter Rundschau