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Kinderarmut: Den Jüngsten helfen

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08.09.2021

Am Ende der Ära Merkel leben mehr Kinder in prekären Verhältnissen als davor. Was tun?

Seit dem RTL-Triell zwischen Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz spielt das Thema Kinderarmut mitsamt den unterschiedlichen Konzepten für deren Bekämpfung eine prominentere Rolle im Bundestagswahlkampf, als das jemals seit Angela Merkels Amtsantritt 2005 der Fall war. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich die Armut von Familien, Kindern und Jugendlichen während der 16-jährigen Regierungszeit von Merkel nicht bloß verschärft, sondern auch verfestigt hat.

Betrug die Armutsrisikoquote für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Krisenjahr 2005 bereits 19,5 Prozent, so erreichte sie kurz vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie trotz guter Konjunkturlage den Rekordstand von 20,5 Prozent. Mittlerweile sind in unserem wohlhabenden, wenn nicht reichen Land nach EU-Maßstäben mehr als 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche armutsgefährdet oder armutsbetroffen; knapp zwei Millionen leben von staatlichen Transferleistungen.

Wie dramatisch sich unsere Gesellschaft in dieser Beziehung verändert hat, zeigt........

© Frankfurter Rundschau


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