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Von wegen Jobapokalypse!

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16.06.2026

KI als Jobkiller? : Von wegen Jobapokalypse!

KI gilt als Jobkiller. Der US-Arbeitsmarkt erzählt eine andere Geschichte: Die Technologie beflügelt die Nachfrage und den Arbeitsmarkt. Die Gefahr liegt woanders.

Meldungen von Massenentlassungen bei Meta, Microsoft und Amazon nähren die Sorge, dass Künstliche Intelligenz (KI) der größte Jobkiller seit der Erfindung von Pflug und Traktor ist. Die Vorstandschefs der führenden KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic leisteten ihren Beitrag zum Schüren der Panik. „Jobapokalypse für Büroberufe“ oder „Jeder zweite Bürojob fällt weg“ lauteten die Schlagzeilen, für die die Spitzenmanager die Stichworte lieferten.

Tatsächlich kann niemand für sich beanspruchen, die Folgen dieser revolutionären Technologie für den Arbeitsmarkt, die Volkswirtschaft und die gesellschaftliche Entwicklung verlässlich vorherzusagen. Man kann sich aber an das Überprüfbare halten.

Was wird bloß aus den Radiologen?

Vor zehn Jahren sagte einer der geistigen Väter der KI-Revolution, Geoffrey Hinton, man könne aufhören, Radiologen auszubilden. Künstliche Intelligenz werde sie ersetzen, weil sie Bilder schneller, präziser und günstiger auswerten könne als Spezialisten. Zehn Jahre später hat die Zahl der Radiologen in den USA um 20 Prozent zugenommen. Ihre hohen Jahresgehälter von........

© Frankfurter Allgemeine