Es fehlt nicht Vielfalt, sondern Patriotismus
Buntheit als Staatsziel? : Es fehlt nicht Vielfalt, sondern Patriotismus
SPD-Chefin Bärbel Bas irrt: Deutschland braucht sogar mehr Homogenität. Zu wenige, die hier leben, teilen die Werte des Grundgesetzes.
Man muss Bärbel Bas geradezu dankbar sein für ihre Offenheit. Sie hat der scheinbar endlosen Migrationsdebatte, in der schon alles längst gesagt schien, noch einmal neues Leben eingehaucht. Die SPD-Vorsitzende, Bundesarbeitsministerin und ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages hat sicher nicht nur für ein versprengtes Häuflein sozialdemokratischer Funktionäre oder gar Wähler gesprochen, nein, ihre Rede auf dem „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“ dürfte vielen in jenem politischen Lager (und seinen staatlich finanzierten Vorfeldorganisationen) aus dem Herzen gesprochen haben, die Buntheit als Staatsziel begreifen.
Bas wehrt sich gegen „dieses sogenannte Einheitsgrau“ – „ich will's sogar braun nennen“ – und plädierte dafür, Migration nicht nur als Fachkräftefrage zu begreifen, was zweifellos richtig ist. Migration sei auch nötig „für die Vielfalt in unserer Gesellschaft“.
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