Wüst gegen Merz, das scheint unausweichlich |
Angriff aus Düsseldorf? : Wüst gegen Merz, das scheint unausweichlich
Möchte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bald Bundeskanzler werden? Klar ist: Er „steht parat“. Doch das Risiko eines Kanzlerwechsels ist unkalkulierbar.
Was immer Hendrik Wüst derzeit tut, wird entlang der Frage abgeklopft: Ist der nordrhein-westfälische Ministerpräsident (schon) auf dem Sprung nach Berlin? Zu seinem Besuch in Polen neulich stießen deshalb auch mehrere Korrespondenten aus der Bundeshauptstadt hinzu. Dabei handelte es sich bei der Reise um eine unspektakuläre Angelegenheit. Wüst pflegte die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen seinem Bundesland und der Woiwodschaft Schlesien, informierte sich zu Themen wie Cybersicherheit und Resilienz und besuchte erstmals die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Eigentlich hatte der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende schon 2024 nach Polen fahren wollen, die Reise dann aber wegen des Ampel-Aus verschoben.
Nun ist die schwarz-rote Regierung in schwerem Fahrwasser. Der rasante und anhaltende Ansehensverlust des Kanzlers und CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz wird von Meinungsforschern als historisch einmalig beschrieben; die AfD hat die Union in den Umfragen hinter sich gelassen. Wüst dagegen steht auch in den bundesweiten Persönlichkeitsrankings gut da. Seine nordrhein-westfälische CDU rangiert dort, wo Merz die Union bei........