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Der Rundfunkbeitrag macht die Sender reich

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14.06.2022

Die Bezeichnung der Behörde ist ein Euphemismus: „Beitragsservice“. Einen Service leistet sie aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Sender, da sie den Rundfunkbeitrag eintreibt. Aus Sicht der Beitragszahler war die alte Bezeichnung passend: „Gebühreneinzugszentrale“, abgekürzt GEZ. Doch dieses Rubrum, unter dem der „Beitragsservice“ bei vielen weiterhin läuft, fiel dem Framing der Anstalten zum Opfer. „Service“ klingt ja auch viel besser, nach Dienstleistung, nicht nach Zwangsanmeldung oder Vollstreckung.

8,42 Milliarden Euro hat die Behörde 2021 an Rundfunkbeiträgen eingetrieben, mehr als 45 Millionen Beitragskonten werden geführt, die Zahl der Befreiungen und Ermäßigungen ist gesunken, die Einnahmen der Sender steigen, 2020 betrugen die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag 8,1 Milliarden, im vergangenen Jahr gab es 300 Millionen Euro mehr, und das, obwohl der von........

© Frankfurter Allgemeine


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