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Ordentlich Sand im Getriebe

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03.02.2026

Mehr als fünf Jahre nach der Anklage startet das zweite Audi-Verfahren zum Dieselskandal. Die lange Verfahrensdauer stellt die Effizienz der Strafjustiz infrage – und belastet das Vertrauen in die rechtsstaatliche Aufarbeitung von Wirtschaftskriminalität.

Deutschland im Sommer 2020: Während das Coronavirus das Land lahmlegt, arbeitet sich die Justiz durch den Dieselskandal. Doch schon damals lief die Aufarbeitung nicht im Gleichklang. Durch zwei Grundsatzentscheidungen schaffte der Bundesgerichtshof in vielen Zivilklagen für enttäuschte Dieselfahrer Klarheit. Was jedoch die persönliche Schuld der Top-Manager des Volkswagen-Konzerns Martin Winterkorn und Rupert Stadler sowie ihren Motorenentwicklern in Wolfsburg, Ingolstadt und Neckarsulm betraf, tappte die........

© Frankfurter Allgemeine