Schmerzgrenze ist ausgereizt

Frankfurter Drogenpolitik : Schmerzgrenze ist ausgereizt

Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind die Zustände in der offenen Drogenszene abermals eskaliert. Die neue Stadtregierung muss nun die Situation verbessern  – notfalls mit einer Neuordnung des Drogendezernats.

Wer in diesen Tagen durch das Frankfurter Bahnhofsviertel geht, wird sich zurückversetzt fühlen in die Zeit der Corona-Pandemie. Die politisch Verantwortlichen hatten damals nicht ausreichend gehandelt, als unzählige Drogenabhängige dicht gedrängt auf Bürgersteigen lagerten. Als ganze Straßenzüge vermüllt und verdreckt hinterlassen wurden. Als die Verelendung der Szene schließlich so gravierend war, dass sogar ausländische Medien in drastischen Worten über Frankfurts „Tor zur Stadt“ berichteten.

In diesen Tagen erlebt man ein Déjà-vu. Das Viertel ist abermals weitgehend abgeriegelt, nur dass diesmal Baustellen der Grund dafür sind. Und wieder sind........

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