Die Schwäche der anderen
Blasse Fußball-WM : Die Schwäche der anderen
Das Halbfinale der WM zwischen Spanien und Frankreich erscheint wie das vorgezogene Endspiel eines Turniers, das mehr Quantität bietet, aber weniger Qualität. Woran liegt das?
An diesem Dienstagabend steigt das WM-Finale. Es wird auch Zeit. Nein, ganz so weit sind wir noch nicht, auch wenn die WM mittlerweile knapp sechs Wochen und 200 Trinkpausen lang andauert. Und doch fühlt sich dieses erste Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV) an wie ein vorgezogenes Finale. Das ist es nicht. Aber beide haben sich in den vergangenen Wochen ein Stück weit abgesetzt. Nicht nur von England und Argentinien.
Das lässt sich statistisch belegen. Frankreich ( 1,7) und Spanien ( 1,68) weisen durchschnittlich die eindeutig höchste Differenz bei den sogenannten „Expected Goals“ auf. Das lässt sich auch am Fernseher beobachten: Weil Frankreich diesmal nicht nur die besten Offensivspieler bietet, sondern, anders als bei vergangenen Turnieren, auch offensiven Fußball spielt. Und........
