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Beleidigt, gegängelt, vorgeladen

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monday

Trump gegen journalisten : Beleidigt, gegängelt, vorgeladen

Beim Galadinner der Hauptstadtpresse beleidigt Donald Trump wieder einmal Journalisten. Seine Attacken sind keine Einzelfälle, sondern flankieren immer häufigere Angriffe seiner Regierung auf die Pressefreiheit.

Am Sonntag entschied Donald Trump, dass er noch nicht fertig war mit seinen Attacken gegen die Journalistin Kaitlan Collins. Zwei Tage zuvor hatte er die CNN-Reporterin und weitere Medienvertreter beim White House Correspondents‘ Dinner beleidigt. Nun postete der Präsident auf seiner Plattform „Truth Social“ ein manipuliertes Bild. Darauf war Collins‘ Gesicht auf dem Körper der Schauspielerin Dylan Mulvaney zu sehen, die transgender ist. Bei der Veranstaltung, die wegen der Schüsse auf Trump im Frühjahr nun nachgeholt worden war, hatte Trump Collins lächerlich machen wollen. Er habe gedacht, dass die Journalistin, nicht Mulvaney, das neue Werbegesicht der Biermarke „Bud Light“ sei, so der Präsident.

Trump bediente damit Themen des rechten Kulturkampfes: MAGA-Anhänger hatten das Bier wegen einer Werbekampagne mit Mulvaney boykottiert. Zudem glauben viele Rechte, es sei für Cis-Frauen eine Beleidigung, mit Frauen, die transgender sind, verglichen zu werden. In seiner Rede behauptete Trump auch, die Arbeit von Collins, die er schon oft beschimpfte, sei „fake“. Deren Äußeres nahm er sich ebenfalls erneut vor und bezeichnete Collins als „junge, attraktive........

© Frankfurter Allgemeine