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Diese Beziehung ist nicht mehr zu retten

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30.06.2026

Nagelsmann und der DFB : Diese Beziehung ist nicht mehr zu retten

Der Bundestrainer ist bei dieser WM gescheitert. Er hat sein Team und sich in seinen Möglichkeiten maßlos überschätzt.

Als Julian Nagelsmann am Montagabend im Pressekonferenzraum des Stadions von Foxborough sagte, dass er als Bundestrainer weitermachen wolle, wenn der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das auch wolle, saß praktischerweise der Deutsche Fußball-Bund in Person seines Geschäftsführers Sport Andreas Rettig mit im Saal.

Ein Beitrag Rettigs war in diesem Forum nicht vorgesehen, aber dass er während Nagelsmanns Bekenntnis zum DFB nickte, war auch ohne Worte als Bekenntnis zu Nagelsmann zu verstehen. Das auch fernmündlich untermauert wurde durch das, was Rudi Völler, der Sportdirektor des DFB, anderswo vor den Mikrophonen gesagt hatte.

Man musste sich in diesen Momenten fragen, wo Völler und Rettig eigentlich 2018 und 2022 waren. Nach den vergangenen beiden Turnieren hatte der Verband bekanntlich ziemlich schlechte Erfahrungen damit gemacht, an einem Bundestrainer festzuhalten, der ein Turnier in den Sand gesetzt hatte.

So dass man schon allein deshalb die Frage stellen muss, warum es bei Nagelsmann, der einen Vertrag bis einschließlich der EM 2028 hat, eine bessere Idee sein sollte. Und wenn man sich beim........

© Frankfurter Allgemeine