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Wen die Spitzenverbände fürchten

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thursday

Sportfördergesetz : Wen die Spitzenverbände fürchten

Endlich geht es zur Sache beim Sportfördergesetz. Das Gute daran: An der Autonomie des Sports wird nicht gerüttelt. Unerhört ist aber, dass diejenigen, die am meisten zu sagen haben, nicht erhört wurden.

Deutschlands Sportchefin Christiane Schenderlein spricht von einer „historischen Woche“. Weil der Spitzensport, so am Dienstag angekündigt, im nächsten Jahr 361,7 Millionen Euro aus der Steuerkasse erhalten soll, ein Rekord. Weil die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt am Donnerstag zur Gründungsveranstaltung des (vom Sport) unabhängigen „Zentrums für Safe Sport“ zum Schutz von Sportlerinnen und Sportlern ins Kanzleramt einlud. Und weil am Freitag dem Bundestag das Sportfördergesetz zur Abstimmung vorgelegt wird: mehr Geld, mehr Sicherheit für Athleten – und auch noch mehr Medaillen?

Das ist der Wunsch von Politik und Sport. 14 Jahre versuchte man sich an einer Reform des Spitzensports. Jetzt gibt es, falls das Parlament und Ende September auch der Bundesrat zustimmen, kein Zurück mehr. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wirkt zwar nicht hellauf begeistert, aber erwartungsfroh. Endlich geht es zur Sache mit einem Gesetz, dessen finale Verfassung noch ein paar........

© Frankfurter Allgemeine