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Einmal alles bitte

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25.10.2020

Manchmal ist Marktforschung ganz einfach. In diesem Fall reicht ein Blick auf die Füße vieler Mitmenschen, um zu erkennen, wer gut im Geschäft ist: Air Forces, Jordans, Chucks – alles Sneakermodelle und Marken, die zu Nike gehören. Und tatsächlich, der US-Hersteller für Sportkleidung macht so viel Profit mit Mode wie sonst kein anderes Unternehmen weltweit. 2,5 Milliarden Euro waren es 2018.

Dabei ist das nur ein kleiner Teil des Gesamtumsatzes der Modeindustrie, der 2019 bei rund 465 Milliarden Euro lag. Platz zwei unter den Großverdienern belegt ein spanischer Konzern für Billigmode: Inditex. Gründer Amancio Ortega Gaona bot Anfang der 1960er-Jahre in der spanischen Provinz preisgünstige Bademäntel an, mit Ketten wie Zara, Pull & Bear und Bershka eroberte er den Weltmarkt. Inditex erwirtschaftete 2018 einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro. Mit geschätzten 46,5 Milliarden Euro Vermögen ist Gaona heute laut Forbes-Ranking 2020 der zweitreichste Europäer.

Sollte der 84-jährige Spanier noch selbst shoppen gehen, dann gehört er wohl eher zur Zielgruppe des Unternehmens, das Nike und Inditex auf dem dritten Platz folgt. Es ist das französische Luxuskonglomerat LVMH – ein Zusammenschluss des........

© Fluter


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