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Der „Prepper“ in uns

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20.05.2026

Dobrindts Milliarden für den Zivilschutz: Geld allein wird nicht alles verbessern – ein Kommentar

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz mit zehn Milliarden Euro stärken. Genügen wird das bei Weitem nicht – doch Geld allein ist ohnehin keine Lösung.

So richtig gern spricht niemand darüber. Man will ja nicht in „Prepper“-Verdacht geraten. „Prepper“ – nur zur Erklärung – sind diejenigen, die daheim Hartkekse horten, das Kurbelradio ausrichten und ihren Keller so verstärken, dass sie darin auch zwei Wochen Atomkrieg überstehen.

Immer wieder mal gibt es Berichte über sie, angelegt meist als Meldungen aus dem Kuriositätenkabinett. Dabei wäre es wahrscheinlich gut, wir würden alle den kleinen „Prepper“ in uns selbst entdecken. Und das gleich aus mehreren Gründen.

Am Mittwoch stellte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Kabinett seine Pläne für einen besseren Zivilschutz vor. Es handelt sich dabei um ein im Kern richtiges, im Detail aber unausgereiftes und im Ganzen sogar fast grotesk ungenügendes Konzept.

Zehn Milliarden Euro will die........

© Dresdner Neueste Nachrichten