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Darum muss Schwesig wegen Nord Stream 2 zurücktreten

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11.04.2022
Interne Dokumente belegen eindeutig: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihre Führungsriege haben sich wissentlich zu Handlangern von Gazprom machen lassen. Eine Volksvertreterin, die solche Loyalitäten wählt, ist auf diesem Posten nicht haltbar.

Es war viel spekuliert worden in den vergangenen Monaten: Wie genau konnte es dazu kommen, dass in Mecklenburg-Vorpommern im Januar 2021 die „Stiftung Klima- und Umweltschutz MV“ gegründet wurde – eine Stiftung, die in Wahrheit vor allem dazu dienen sollte, US-Sanktionen zu umgehen und so die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 des russischen Energiekonzerns Gazprom fertig zu bauen?

Nun liegt die Erklärung dazu vor. WELT hat knapp 1000 Seiten an internen Unterlagen aus der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit juristischer Hilfe erlangt – und aus ihnen geht glasklar hervor: Die Regierungschefin und ihr Führungsteam im nördlichen Bundesland ließen sich wissentlich zu Handlangern des russischen........

© Die Welt


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