Die Europäer sind in der Ukraine wieder im Spiel |
Wolodymyr Selenskij steht im Spiel der Großmächte um Krieg und Frieden in Osteuropa nicht allein da. So sehr die Trump-Regierung auch den Eindruck erwecken wollte: Der ukrainische Präsident ist nicht bloß dem Gutdünken der Mächtigen in Washington ausgeliefert. Es hat zwar eine ganze Weile gedauert, doch die Lektion dürfte nach dem Treffen am Sonntag in Mar-a-Lago nun endlich auch bei Donald Trump angekommen sein. Die Sache ist komplexer als ein Business-Deal zwischen drei Parteien.
Nach dem Gespräch im „Winter White House“, der Trump-Residenz in Florida, schlossen sich die Präsidenten der USA und der Ukraine mit den europäischen Verbündeten in Brüssel, Berlin, Paris, Rom und London in einer Videokonferenz kurz. Für Jänner vereinbarten sie eine Unterredung in größerer Runde in Washington. Das ist nach mehreren Rückschlägen und der Verbannung an die Seitenlinie ein Erfolg für die hartnäckige Diplomatie der Europäer. Friedrich Merz,