Von der Leyens Elektroauto-Blamage
Am 10. September vorigen Jahres übte sich Ursula von der Leyen im Straßburger Plenarsaal des Europäischen Parlaments im Handwerk der Ankündigungsprosa: „Ich denke, Europa sollte ein eigenes E-Auto auf den Markt bringen“, sprach die Präsidentin der Europäischen Kommission zu den Abgeordneten. „E wie Engagement für die Umwelt – sauber, effizient und leicht. E wie erschwinglich – bezahlbar für die Menschen. E wie europäisch – hier in Europa gebaut, mit europäischen Lieferketten. Weil wir nicht zulassen können, dass China und andere diesen Markt alleine erobern. Egal was passiert, die Zukunft ist elektrisch. Und Europa wird ein Teil davon sein.“
Theoretisch also findet von der Leyen Elektroautos super. In der Praxis allerdings lässt sie sich in einer tonnenschweren Verbrennerlimousine deutscher Herkunft zu den monatlichen Plenarsitzungen in Straßburg chauffieren, erfuhr das staunende Publikum am Mittwoch in „Politico“. Es gebe nämlich leider keinen elektrisch angetriebenen Wagen, der die offenbar aus Sicherheitsgründen unerlässliche Panzerung........
