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Es geht nicht um das Bundesheer, sondern um unsere Sicherheit

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17.09.2019

LAngeblich ist Thomas Starlinger kein Politiker, und die Übergangsregierung will nur verwalten. Beides stimmt nur bedingt, wie sich jetzt zeigt: Der parteilose Verteidigungsminister hat ein exzellentes politisches Gespür, er weiß, wie man ein Thema auf die Tagesordnung bringt und entsprechenden Druck aufbaut. Keinem Verteidigungsminister vor ihm ist es derart gut gelungen, Lobbying für das Bundesheer zu betreiben. Okay, so mancher von ihnen hatte das auch gar nicht auf seiner persönlichen Agenda.

Jeder Minister kämpfe für sein Budget, hat ÖVP-Chef Sebastian Kurz kürzlich gesagt, als er Begehrlichkeiten des Bundesheers eine Absage erteilte. Das stimmt zweifellos, ist in dem Fall aber etwas zu kurz gegriffen. Die Frage lautet nicht, ob man dem Heer etwas Gutes tun soll, sondern ist umgekehrt zu stellen: Welchen Bedrohungen ist Österreich ausgesetzt, was kann dagegen getan werden, und in der Folge dann: Hat das Bundesheer ausreichende Mittel dafür zur Verfügung?

Zu den Bedrohungen gehört nicht, um nochmals Kurz zu........

© Die Presse